Bio verdrängt traditionelle Lebensmittel

Bio verdrängt Lebensmittel

Konsumenten in Europa sind sich der Wichtigkeit der gesunden Ernährung durchaus bewusst. Die Nachfrage nach biologischen Lebensmitteln wächst schon seit einigen Jahren massiv.

Nach den USA zählt Europa zu den größten Absatzmärkten für biologische Produkte weltweit. Der Boom des Bio-Lebensmittelmarktes lässt sich vor allem dadurch erklären, dass praktisch alle Diskonter und Supermärkte verstärkt biologische Produkte in ihr Sortiment aufnehmen, und damit der Nachfrage der Europäer stark entgegenkommen. Des Weiteren, ist der Preisunterschied zwischen Bio- und nicht Bio Produkten nicht mehr so groß wie vor einigen Jahren.

 

Dieser scheinbar gesunde Lebenswandel zieht aber auch ein signifikantes Problem mit sich: die rasch steigende Nachfrage muss in vielen Ländern, vor allem aber in Deutschland durch Importe gedeckt werden. Auch einige andere nördliche Länder, müssen sich auf Grund der zu geringen Bio-Inlandsproduktion immer mehr auf den Import verlassen.

 

Es lässt sich beim Einkauf von Bio-Produkten in Europa ein durchaus ein deutlicher Trend erkennen: es gibt ein dramatisches nordost Gefälle. Das liegt einerseits an der Verteilung der Kaufkraft, aber auch an Wertehaltungen (Gesundheitsbewusstsein, Ökologie, Nachhaltiges Wirtschaften, etc.) der Bewohner. Den größten Umsatz pro Kopf pro Jahr an biologischen Lebensmitteln hat die Schweiz mit € 205, das ergibt fast 7% des gesamten Lebensmittelumsatzes je Einwohner. Darauf folgt Dänemark mit € 162 und Luxemburg mit rund € 155. Österreich liegt nach Liechtenstein (€ 134) mit € 125 an fünfter Stelle, das ergibt 5,6% des gesamten Lebensmittelumsatzes je Einwohner. Deutschland belegt mit € 94 je Einwohner den siebten Platz, nach Schweden (€ 105).

 

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