Bekleidungshandel in Österreich: Wo ist die Dominanz der Top Filialisten besonders stark?

Veröffentlicht: 19. Januar 2018
H&M ist mit einem Marktanteil von knapp 13 % mit großem Abstand der Marktführer im österreichischen Bekleidungshandel. Doch die Dominanz ist nicht überall gleich stark: Nur in drei Bundesländern, nämlich in Salzburg, Niederösterreich und Tirol kann H&M tatsächlich den höchsten Umsatz erzielen, jeweils gefolgt von C&A.
Der zweitgrößte Player im österreichischen Bekleidungshandel ist C&A und kann ebenfalls die Marktführerschaft in drei Bundesländern für sich verbuchen und zwar in Oberösterreich, Kärnten und Vorarlberg.
In der Bundeshauptstadt Wien hat sich Peek & Cloppenburg zwar mit wenigen, aber dafür großen, umsatzstarken Häusern zum Platzhirschen gemausert. Die Steiermark ist traditionell Kastner & Öhler-Land, das Grazer Unternehmen ist hier nach wie vor regionaler Marktführer. Im kleinen Burgenland mit kaum größeren Städten befinden sich nur wenige innerstädtische Einkaufszonen, dementsprechend sind hier auch die diskontorientierten Bekleidungshändler umsatzstark. Der Markt wird von KIK dominiert, gefolgt von NKD.
H&M als Marktführer ist weiterhin auf Expansionskurs, konnte jedoch bei einer Vergrößerung der Verkaufsfläche um weitere 6,5 % den Umsatz um nur 2,4 % steigern, was wiederum im Vergleich zu den Vorjahreszahlen (+ 1,0 % in €) ein deutlich besseres Ergebnis darstellt.
Generell sind die Top-Positionen im österreichischen Bekleidungshandel weitgehend stabil. Die Top 5 Unternehmen halten insgesamt einen Marktanteil von ca. 35%.

----------------------
Shop: RegioData BranchenKennzahlen
Downloads
Download this file (1117_Bekleidungshandel_Regionale_Marktfuehrer_AT.png)Download Grafik: Regionale Marktführer nach Umsatz 2017

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies