Tourismus steigert Kaufkraft

Die jüngsten Auswertungen zur Kaufkraft in Österreich zeigen wieder, daß der Tourismus in jenen Regionen, die strukurell und industriell schwach entwickelt sind, einen wichtigen Faktor zum Wohlstand der Einwohner darstellt.
Immerhin geben Touristen im Schnitt pro Nächtigung über 180,- Euro aus.
Aus diesem Grund finden sich die höchsten Kaufkraftwerte in Westösterreich in den bekannten Tourismusorten in Tirol und Vorarlberg.
Der Wintertourismus ist für diese ursprünglich kleinen Bergdörfer ein absoluter Wohlstandsturbo. Ohne diese Einnahmen würde das durchschnittliche Einkommen vermutlich nicht einmal die Hälfte erreichen.
So hingegen hat jeder Einwohner von Lech ca. 24.700,- Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Einwohner in den „Speckgürtel“-Gemeinden rund um Wien haben ca. 25.500,- Euro im Jahr und wer im 1. Bezirk in Wien wohnt, hat im Schnitt über 36.000,- Euro pro Jahr. Im österreichischen Durchschnitt sind es 17.750,- Euro.
Somit zeigen sich auch unter den Gemeinden mit überdurchschnittlichem Wohlstand noch deutliche Unterschiede. Ein Blick auf die Karte zeigt die drei Spitzenreiter-Gemeinden Lech, St. Anton und Ischgl sowie die Tourismuszahlen des Jahres 2008.

