Tops und Flops in Österreich nach Kaufkraft

Während das Reichtum in der Wiener Innenstadt wohnt, sind die kaufkraftärmsten Gemeinden Österreichs in schwach entwickelten Regionen in Kärnten, in der Steiermark und im Burgenland zu finden.

Mit einer Kaufkraft, die doppelt so hoch wie der Durchschnitt Österreichs ist, ist die Wiener Innenstadt der kaufkraftstärkste Bezirk hierzulande. Mit einer atypischen Bevölkerungsstruktur – viele Ärzte, Anwälte, Immobilienbesitzer, etc. – liegt der Kaufkraftindex in der Wiener Innenstadt bei über 200 Punkten (AT=100). Die Gemeinden im Süden von Wien, Gießhübl, Brunn am Gebirge oder Perchtoldsdorf liegen mit jeweils circa 144 Indexpunkten an zweiter Stelle in diesem Ranking. Lech am Arlberg, St. Anton am Arlberg und Ischgl weisen dank der hohen Einkünfte aus dem Tourismus ebenfalls überdurchschnittliche Kaufkraftwerte auf.

Mit nur knapp über 60 Indexpunkten befinden sich die ärmsten Gemeinden hierzulande in ländlichen strukturschwachen Gebieten in Kärnten, der Steiermark oder im Südburgenland. Aber auch im Waldviertel gibt es Gemeinden, die nur knapp 60% der durchschnittlichen Kaufkraft in Österreich aufweisen.

Die durchschnittliche Kaufkraft eines Österreichers liegt bei circa 17.800 EUR pro Jahr. Unter Kaufkraft wird das verfügbare Nettoeinkommen abzüglich aller Steuern und Abgaben verstanden.