Spitzenmieten im Einzelhandel: New York schlägt alles

Wenn Sie ein international agierender Händler sind und Top-Lagen zwischen dem Atlantik und dem Schwarzen Meer suchen, dann muss Ihnen Eines klar sein: rund 10 Mal höher ist eine Spitzenmiete in New York als in Bukarest.
Paris ist mit über 600 Euro pro Quadratmeter (monatlich) das teuerste Pflaster im europäischen Einzelhandel. Londons und Roms Spitzenmieten liegen im europäischen Hauptstadtvergleich mit rund 550 Euro pro Quadratmeter an zweiter Stelle. Viel moderatere Preise weisen hingegen Städte wie Wien (circa 390 pro Quadratmeter), Amsterdam (circa 190 Euro pro Quadratmeter) oder Brüssel (circa 135 Euro pro Quadratmeter) auf. Auf internationaler Ebene weist New York die teuersten Mieten im Einzelhandel auf – über 1.000 Euro pro Quadratmeter.
Die Einzelhandelsmieten sind insbesondere in den osteuropäischen Hauptstädten zurückgegangen. So liegen die Spitzenmieten in Budapest bei rund 120 pro Monat, in Bukarest bei circa 90 und in Prag bei 85 Euro pro Quadratmeter.
Top-Lagen werden grundsätzlich nicht so stark von wirtschaftlichen oder Immobilienkrisen erfasst wie Randlagen. Jedoch können Preise in Top-Lagen insbesondere in jenen Städten auch stärker fallen, wo sich die Qualität von Standorten schneller ändert. So sind beispielsweise Mietpreise in osteuropäischen Hauptstädten nicht nur krisenbedingt sondern auch angesichts des rapid steigenden Flächenangebotes in modernen Einkaufszentren zurückgegangen.


22./23.02.2012