Sinkende Preise – steigende Renditen

RegioData untersucht seit vielen Jahren die Immobilienmärkte in CEE und zwar alle Assetklassen – Büro, Shopping, Logistik, Gewerbe und Hotel.
Und in der derzeitigen Entwicklung sind nun zum ersten Mal Brüche erkennbar und Trends setzen sich nicht mehr fort. Das Schlüsseljahr für diese Trendwenden war 2008. Als Beispiel sei die Renditeentwicklung im Bürosektor genannt – in allen CEE Städten kam es in den letzten Jahren zu massiver Yield Compression. Mit dem Einsetzen der Krise hat sich diese konstante Verringerung der Renditen sofort verändert. So fielen die Renditen für Büroimmobilien in Prag von 9,0% im Jahr 2001 auf 5,6% in 2007, wobei sich die Kurve stetig verflacht hat. 2008 waren bereits wieder Bruttorenditen von 5,8% zu verzeichnen und für 2009 kann mit Werten deutlich über 6,0% gerechnet werden.
Diese Entwicklung ist vor allem in jenen Städten besonders markant ausgeprägt, in denen die Yield Compression in den letzten Jahren besonders stark war – teilweise lagen die Renditen unter denen für vergleichbare Projekte in Westeuropa. Und dies trotz des nach wie vor höheren Risikos in Osteuropa. Dazu DI Wolfgang Richter (GF RegioData Research GmbH): „Nach den derzeit vorliegenden Daten ist dieser Trend in etwa 80% aller Ostmetropolen, die RegioData regelmäßig beobachtet, zu erkennen.“
Geringere Grundstückskosten sowie geringere Bewertungen führen nun wieder zu höheren Renditen und dieser heilsame Prozeß nimmt die Überhitzung am Markt wieder zurück. Damit ist auch das Verhältnis zwischen West und Ost wieder in der Waage.
Gerne informieren wir Sie im Detail über alle Daten, die von uns erhoben werden. Kontaktieren Sie uns einfach.


22./23.02.2012