SYSTEMGASTRONOMIE: UMSATZVERDOPPLUNG IN 10 JAHREN!

Kaum ein Wirtschaftszweig schafft derartige Zuwachsraten: Die Österreicher lieben offensichtlich die Gastronomiekonzepte, von McDonald’s über IKEA-Restaurants bis hin zu Starbucks.


  • Jährlich werden knapp 2 Milliarden € umgesetzt – Tendenz stark steigend
    Jährlich geben die Österreicher und die Touristen knapp 2 Milliarden € für Speisen und Getränke in der Systemgastronomie aus. Mit Zuwachsraten von etwa 10 % jährlich entwickelt sich dieser Teilbereich der Gastronomie ca. 3-mal so schnell wie die restlichen, nicht filialisierten, Gastronomieangebote. Der Marktanteil beträgt bereits etwa 16 %. Auch künftig ist mit einer starken Steigerungsrate zu rechnen: 45 der 50 befragten Systemgastronomen geben an, expandieren zu wollen. Zu den derzeit etwa 1.300 Standorten werden im nächsten Jahr vermutlich 150 weitere dazukommen.

  • McDonald’s: Das Maß aller Dinge
    McDonald’s nimmt mit seinen knapp 200 Standorten und einem Marktanteil von über einem Drittel eine alles überragende Stellung ein. Die drei nächstgrößeren Systemgastronomen – übrigens allesamt aus der Handelsgastronomie (Merkur-Restaurants, Interspar-Restaurants, Lutz-Restaurants) bringen es gemeinsam gerade mal auf 15 % Marktanteil. McDonald’s verzeichnet im Übrigen auch sehr hohe Quadratmeterumsätze, übertroffen nur noch von den IKEA- Restaurants.

  • Der Franchiseanteil steigt deutlich
    Etwa zwei Drittel der Systemgastronomiestandorte werden von Franchisenehmern betrieben. Die Branche ist somit jene mit dem höchsten Franchiseanteil. Und auch hier steigt der Anteil weiter: Gute international bekannte Konzepte reduzieren für den Franchisenehmer das Risiko des Misserfolges.

  • Reisegastronomie und Kaffeehauskonzepte entwickeln sich deutlich langsamer
    Restaurantkonzepte (McDonald’s, Burger King, Vapiano etc) und die Handelsgastronomie (bei großen Lebensmittelmärkten und Möbelhäusern) entwickeln sich rasant. Kaffeehauskonzepte (Segafredo, Starbucks etc.) und die Reisegastronomie (Landzeit, Rosenberger etc.) hingegen deutlich langsamer.