Konsumausgaben für Sport: Erster Platz für die Schweiz!

Im europaweiten Vergleich sind die Anteile der Konsumausgaben für Sport am gesamten privaten Konsum sehr unterschiedlich. Während der Anteil in Großbritannien 1,8% beträgt, liegt er etwa in Bulgarien bei nur 0,5%. Auch die Entwicklung der Anteile in den einzelnen Ländern ist sehr unterschiedlich. Wobei hier auffällt, dass - mit Ausnahme Österreichs - die Anteile der Konsumausgaben für Sport vor allem in Ländern aus dem CEE-Raum steigen. Auf der anderen Seite sinken, allerdings ausgehend von einem viel höheren Niveau, die Anteile etwa in Deutschland, Frankreich oder auch der Schweiz.
Im Vergleich mit anderen Staaten Europas liegt die Schweiz mit einem Anteil von 1,2% in den vorderen Rängen. Der direkte Vergleich mit den Nachbarländern zeigt ein ähnliches Bild: Während die Anteile in Österreich und Frankreich höher sind, liegen die Anteile für Sportausgaben in Deutschland und Italien unter jenem für die Schweiz. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass laut der Allianz der Konsumentenschutz - Organisationen die Sportartikel in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern zwischen 15 und 20% teurer sind.
Im Vergleich der absoluten Ausgaben für Sport legt die Schweiz noch einmal zu, lässt ihre Nachbarländer und sogar Großbritannien hinter sich und liegt unangefochten auf Platz eins. Die Schweizerinnen und Schweizer können also ohne weiteres als sportbegeistert bezeichnet werden.
Eine Studie für das Schweizer Bundesamt für Sport bestätigt dies: In den letzten 15 Jahren ist in der Schweizer Bevölkerung ein Anstieg der Sportaktivität zu verzeichnen. Hervorgehoben werden können hier die Personen zwischen 30 und 59 Jahren, die für beinahe 60% der Sportausgaben in der Schweiz verantwortlich sind, obwohl sie weniger als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ausmachen. Interessant ist auch, dass mehr als die Hälfte der Ausgaben für Sport von Männern getätigt werden.

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