Mietpreise im CEE Einzelhandel stabilisieren sich

Die Mietpreise im osteuropäischen Einzelhandel sind im Jahresvergleich 2008-2009 am dramatischsten in Griechenland, Rumänien und Bulgarien gefallen. Die vergangenen Monate haben jedoch eine Preisstabilisierung gebracht, nur in Russland wird eine weitere Preiskorrektur nach oben erwartet.

Der osteuropäische Einzelhandel war einer der Bereiche, der während der Krisenzeit 2008-2009 sehr stark zu leiden hatte. Die Wirtschaftskrise führte in weiten Teilen der Region zu einer Konsumzurückhaltung und zu einer gestiegenen Arbeitslosigkeit. Damit brachen in manchen Ländern auch die Einzelhandelsumsätze ein, was auch einen Mietpreisverfall bewirkte. Angesichts des in manchen Städten sehr hohen Vorkrisenniveaus, bedeutete dies jedoch auch eine willkommene Preiskorrektur insbesondere aus der Sicht der Einzelhändler.

Am dramatischsten war der Preisverfall insbesondere in jenen Märkten – sowohl in West- als auch in Osteuropa – die vor der Krise einen Boom an Investitionen und Bauaktivitäten registriert hatten. So sind die Mietpreise in Einkaufszentren in Griechenland um mehr als 20%, in Rumänien um rund 19% und in Bulgarien um circa 18% zurückgegangen. Aber auch in manchen westeuropäischen Ländern waren die Rückgänge sehr stark, so z.B. in Irland um rund 13% und in Portugal um circa 12%.

Gemessen an den Preisen in Shopping Centern beläuft sich die oberste Mietpreisgrenze im osteuropäischen Einzelhandel auf durchschnittlich rund € 125 pro Quadratmeter im Monat in Russland und auf circa € 50 pro Quadratmeter in Rumänien oder Bulgarien. Mit Ausnahme von Russland, wo mit einer leichten Preiserhöhung zu rechnen ist, werden die Preise in den anderen osteuropäischen Ländern vorläufig stabil bleiben.

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