Green Building wird für den Handel immer attraktiver

Ökologisch heißt auch ökonomisch. Denn Green Building bringt enorme Kostenvorteile. Einige der großen Player im Einzelhandel, wie Rewe, kik, ECE oder SES zeigen, warum Green Building auch bei Einzelhandelsimmobilien Sinn macht.
Gebäude ohne CO2-Ausstoß, intelligente Technologien zur deutlichen Reduktion des Energieverbrauchs, Anlagen zum Schutz der Tiere in der unmittelbaren Umgebung – so schaut die Realität einer grünen Handelsimmobilie aus. Dabei können einige Pioniere genannt werden. So eröffnete Rewe im Jahr 2009 den ersten CO2-neutralen Supermarkt in Berlin. Das bedeutet, dass etliche Anlagen in dem Gebäude die Umwelt nicht mehr mit Kohlendioxid-Emissionen belasten. Darüber hinaus verbraucht dieser Markt um rund 40% weniger Energie als ein Rewe-Standardmarkt.
Der Textildiskonter kik eröffnete in Gnoien (Deutschland) eine von der Europäischen Kommission ausgezeichnete Green-Building-Filiale, die mit energieeffizienten Wärmepumpen geheizt wird. Auch der Marktführer in puncto Shopping Center-Entwicklungen ECE setzt immer stärker auf Green Building: drei ECE-Einkaufsgalerien haben die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten.
In Österreich baute die SES einige „grüne Einkaufszentren“, wie das Atrio Villach, Q19 in Wien und den Europark Salzburg. Das sich in Bau befindende Einkaufszentrum Gerasdorf von BAI soll neben umweltschonenden Systemen auch besondere Maßnhamen zum Schutz von Nachtpfauenaugen, Blutspechten und Haubenlerchen geplant haben.

