EU-Arbeitslosigkeit erreicht einen Höhepunkt

Die Wirtschaftskrise hat einige EU-Länder hart getroffen, insbesondere hohe Arbeitslosenzahlen bereiten den Europären Kopfzerbrechen. Spanien und das Baltikum sind mit Arbeitslosenquoten über 15% die größten Sorgenkinder der EU.

Mit Quoten von über 18% für das Jahr 2009 in Spanien und 17,6% in Lettland weisen die zwei Länder die höchsten Arbeitslosenzahlen in der EU. Aber auch Ungarn, Irland, die Slowakei sowie Estland und Litauen registrierten im Jahr 2009 Arbeitslosenquoten von über 10%. Die niedrigsten Quoten wurden in in Österreich mit 5% und in den Niederlanden mit 3,5% gemessen.

Im Dezember 2009 lag die Arbeitslosenquote in der EU bei 9,6% und erreichte damit einen Rekordwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. In absoluten Zahlen ausgedrückt waren es 23 Millionen Menschen, die in der EU auf Jobsuche waren. Für das gesamte Jahr 2009 lag die Arbeitslosenquote in der EU-27 bei 8,9%.

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