Einkaufszentren - ein neuer Boom in CEE?

Im vergangenen Herbst hat sich die hitzige Entwicklung im Retailbereich der letzten Jahre in CEE fast schlagartig eingebremst. Das Transaktionvolumen ist um etwa die Hälfte zurückgegangen und die Pipe-ine für neue Projekte war ziemlich verstopft.
In der Zwischenzeit hat sich die Situation wieder etwas verbessert, von Normalisierung kann jedoch noch keine Rede sein. Die einzelnen Handelstypen sind davon jedoch unterschiedlich stark betroffen. "Am schlimmsten trifft es die grossen, multifunktionalen Projekte ,die sich in einer frühen Planungsphase befinden" , analysiert DI Wolfgang Richter, Geschäftsführer von RegioData Research, "diese wurden teilweise um 3-4 Jahre verschoben oder auch komplett verworfen, da sich momentan kaum Finanzierungen dafür finden lassen."
Relativ unbeeindruckt von der derzeitigen Situation zeigen sich einerseits Handelsprojekte von finanzstarken Firmen mit sogenannten "Big Boxes" wie Ikea, Baumax, Real, Carrefour, Auchan etc. , andererseits ist auch ein neuer Trend zu beobachten : immer mehr kleinere Fachmarktzentren bzw. Retail Parks werden errichtet. Diese Entwicklung ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, daß die Entwicklung und Baukosten wesentlich günstiger sind als bei aufwändigeren Shopping Centern und daher die Finanzierung solcher Projekte einfacher zu realisieren ist.
Welche weiteren Trends und vor allem welche Trendbrüche sich angesichts der derzeitigen außergewöhnlichen wirtschaftlichen Situation ergeben, zeigt der RegioData Shopping Center Explorer 1/2009 – mit Daten und Auswertungen zu 4.000 Shopping Centern in CEE.


22./23.02.2012