Die Kaufkraft der Österreicher trotzt der Krise

Die Kaufkraft der Österreicher ist auch im Jahr 2009 um knapp 1% gestiegen. Dies ergab die aktuellste Untersuchung von RegioData Research, das über Zeitreihen von rund 20 Jahren zur Kaufkraft der Österreicher verfügt.

Mit durchschnittlich rund 17.900,- Euro hatten die Österreicher 2009 im Schnitt knapp 1% mehr Kaufkraft als im Jahr davor. Die geringe Inflation führte außerdem zu einem realen Einkommenszuwachs. Die langjährigen Analysen von RegioData Research zeigen eine erstaunliche Krisenfestigkeit der österreichischen Kaufkraft. Aktuell stehen den Auswirkungen der Krise eine besonders niedrige Inflation und die positiven Effekte aus der letzten Steuerreform gegenüber. Die Kaufkraft wächst jetzt aber im Schnitt geringer als zu Nicht-Krisenzeiten. Für das Jahr 2010 erwarten die Experten von RegioData einen weiteren nominellen Anstieg der Kaufkraft von etwa 2%. Da die zu erwartende Inflation deutlich höher als 2009 sein wird, wird davon am Ende real wenig überbleiben.

Alle österreichischen Bundesländer konnten sich 2009 über nominelle Kaufkraftzuwächse freuen - freilich in unterschiedlichem Ausmaß. Am meisten zulegen konnten Salzburg und Niederösterreich. Während Wien weiterhin an der Spitze bleibt, rangiert das Burgenland, so wie in den letzten beiden Jahren, an letzter Stelle. Salzburg und Niederösterreich haben sich im Jahr 2009 dynamisch entwickelt und ihren Abstand auf Wien abermals verkürzt. Auch das Burgenland und Oberösterreich konnten zulegen.

Jetzt die aktuellen Kaufkraftkennziffern Österreich - Ausgabe 2010 bestellen!