Deutschland und Italien sind die Hot-Spots in puncto Factory Outlet Center

Mit über 20 Projekten in Italien und rund 40 in Deutschland verzeichnen die beiden Länder die meisten Factory Outlet Center-Projekte in Europa. Dabei soll der Bestand an FOC-Flächen in Italien nahezu verdoppelt und in Deutschland vervierfacht werden.
Während FOCs bisher nur in modeaffinen Märkten wie Großbritannien, Frankreich und Italien zu finden waren, so hat der Hype um diesen Handelsimmobilientypus auch in anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise in der Türkei, Spanien oder Deutschland eingesetzt. Insbesondere Deutschland gehört mit rund 40 Projekten zu den aktuell begehrtesten Investitionsstandorten, wenn es um FOCs in Europa geht. Mit einer Flächendichte von nur rund 1,50 m² GLA/1.000 Einwohner liegt es weit unter dem Schnitt von beispielsweise Großbritannien mit rund 9 m² GLA/1.000 Eiwnohner.
Auch in Osteuropa sind FOCs immer mehr gefragt, da Markenartikelproduzenten aber auch Händler nur wenig Auswahl an innerstädtischen hochwertigen Flächen haben. Mit rund 10 Projekten verzeichnet Polen die meisten FOC-Projekte im Moment, die Türkei hat mit 15 bestehenden FOCs die meisten Handelsimmobilien dieser Art in der Region.
Das Konzept der Factory Outlet Center (FOC), das ursprünglich in den USA entstand, gibt Markenartikelproduzenten die Möglichkeit, Restware reduziert zu verkaufen, die sie von Händlern zurückbekommen. Darüber hinaus sind FOCs gerade für jene Markenartikelproduzenten interessant geworden, die durch das Aufkommen vertikalisierter Handelsunternehmen und den Verlust ihrer klassischen Vertriebswege (Kaufhäuser, Multilabelstores, etc.) neue Vertriebsmöglichkeiten suchen.


22./23.02.2012