Shopping-Malls in Deutschland: Der Osten ist dicht.

In der der Aufbruchsstimmung nach 1990 haben sich die Shoppingcenterflächen in den ostdeutschen Bundesländern von Null weg blitzartig erhöht und überflügelten bereits nach 10 Jahren fast alle Bundesländer im Westen (einzige Ausnahme: Hamburg) .
Auch im Zeitraum von 2000-2015 stiegen die Dichten im Osten – trotz deutlich geringeren Kaufkraft und sinkenden Bevölkerungszahlen - weiter an, so dass sich in den neuen Bundesländern eine klare Marktsättigung bemerkbar machte. Der Anstieg in dieser Periode fiel aber dementsprechend niedriger aus als in den westlichen Bundesländern. Für die Projektentwickler sind nun wieder die reicheren, westlichen Bundesländer in den Fokus gerückt: Die meisten Projekte bestehen aktuell in den vielen mittleren und kleineren Städten ganz im Süden und Westen des Landes.
Aktuell weist Berlin die höchste Shoppingcenterdichte auf und konnte mit einem überdurchschnittlichen Anstieg in den letzten Jahren den Abstand zum zweitplatzierten Hamburg vergrößern. Die Spitze wird nach wie vor gefolgt von den restlichen östlichen Bundesländern, der Abstand zu den westlichen Bundesländern hat sich jedoch verringert. Bremen konnte neben Baden-Württemberg die höchsten prozentuellen Anstiege verbuchen und liegt mittlerweile sogar vor Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

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